ÜBER MICH

Ich bin 1967 geboren. Schon als Kind wurde mir eine blühende und lebhafte Fantasie bescheinigt. So ging ich als kleiner Junge des Öfteren mit einem tragbaren Kassettenrecorder bewaffnet durch die Wiesen, und habe spontan kleine Hörspiele aufgenommen. Einfach über Geschichten, die mir gerade so eingefallen sind.

Warum hat es so viele Jahre gedauert, bis ich endlich ein Buch geschrieben habe?
Das hat viele Gründe. Zuerst war ich zu jung. Als Teenager habe ich zahlreiche Geschichten verfasst, diese aber meistens nicht fertig geschrieben. Zu Beginn noch mit einer Schreibmaschine. Die habe ich sogar noch. Sie gehörte meiner Mutter und war damals schon nicht mehr die modernste. Später mit einer Elektrischen Schreibmaschine.

Dann gab es die ersten Computer, wie Amiga, Atari und die ersten PCs. Aber das war dann auch die Zeit, in der ich meine Berufliche Karriere begonnen hatte. Die hatte leider nichts mit dem Autorenleben gemein. Also vergingen viele Jahre.
Ein anderer Grund war sicher, dass ich immer zum Film wollte. Als Kameramann oder Regisseur. Aber es kam anders.

Zunächst habe ich eine Ausbildung zum Elektriker gemacht. Genau gesagt, zum Energieanlagenelektroniker. Ich glaube, dass es diese Bezeichnung heute nicht mehr gibt. Danach ging ich meinem eigentlichen Traum nach und habe in einer kleinen Filmproduktion angefangen. Dort lernte ich das Schneiden. Bei einem Spielfilm 1987, durfte ich sogar an einem 35mm Film schneiden. Das war auch das Jahr, in dem ich selbständig wurde. In den Jahren darauf, habe ich mehr und mehr fürs Fernsehen gedreht und geschnitten. Bis ich schließlich meinen Schwerpunkt auf die 3D Visualisierung legte, was ich auch heute noch, gemeinsam mit meinem Sohn, unter der Firmenbezeichnung WEICHELT FILM mache. Soweit eine kurze Zusammenfassung.

2017 war es dann so weit. Nachdem ich erkannte, dass es nie genug Zeit geben würde, irgendwann einmal ein Buch zu schreiben, habe ich mir die Zeit einfach genommen. Ich begann zu schreiben. Schreiben wie ein Schriftsteller. Ein neuer Beruf, der neu erlernt werden will. Jeden Tag ein bisschen mehr. Üben, schreiben, üben. Und wenn es nur wenige Minuten waren. Wichtig dabei war, am Ball zu bleiben. Das schreiben entwickelte sich wie eine Fernsehserie, die man täglich sieht. Man behält die Übersicht. Ich wusste immer, wo ich in meiner Geschichte war. Langsam wurde ich sicherer.

 

Jetzt freue ich mich natürlich, wenn sich zahlreiche Leser finden, die meine Geschichten gerne lesen. ;-).

©2020 by Stefan A. K. Weichelt, Deutschland